Wenn du diese Zeilen liest, hast du vielleicht gerade für dein Tier eine schwere Diagnose erhalten. So vieles geht einem dann durch den Kopf, wenngleich man keinen klaren Gedanken fassen kann. Es ist wie ein schlechter Film, ein Alptraum, aus dem man erwachen will.

So viele Fragen ploppen auf, die man geklärt haben möchte. Man sucht Halt. Man googelt, man bespricht sich, sucht vielleicht einen weiteren Tierarzt für eine Zweitmeinung auf, nimmt einen Tierheilpraktiker ins Boot. Irgendetwas muss es doch geben?!

Und trotz allem was man tut hat man das Gefühl nichts tun zu können. Die Zeit rinnt einem aus den Händen wie der Sand in einer Sanduhr. Man kann nicht mehr schlafen, vielleicht nicht mehr wirklich essen. Es ergibt alles keinen Sinn.

Fühl dich von ganzem Herzen festgedrückt. Ich verstehe, wie es dir geht. Ich habe das mit meinen eigenen Tieren erlebt und ich habe Menschen und ihre Tiere nach einer schweren Diagnose begleitet.

„SONJA, WAS KANN ICH TUN, DAMIT ES MIR BESSER GEHT?“

Diese Frage wird mir oft gestellt. Leider gibt es kein Geheimrezept, kein Zaubermittel, das alles ungeschehen macht oder dir hilft, dass es dir leichter geht. Die Diagnose annehmen, sich mit ihr anfreunden (ganz gleich wie heftig sie ist), ist jedoch ein erster Schritt. Mir ging es meist nach der Internetsuche schlechter. Denn natürlich habe auch ich Symptome eingegeben, die Diagnose ergoogelt und versucht ein Heilmittel zu finden. Ich wäre überall hingefahren, um mein Tier zu retten. Ich hätte alles gekauft, was meinem Tier hilft, dass es wieder gesund wird.

Doch all diese Fälle im Netz waren andere Tiere, mit anderen Baustellen.

Manchmal ist es besser sich von einem Fachtierarzt eine Zweitmeinung einzuholen. Den Befund vom Tierarzt mitnehmen und kurzfristig mit seinem Tier prüfen zu lassen, ob es nicht doch eine Chance gibt und wenn ja wie.

Warum ich das immer wieder empfehle, ist ganz einfach: Meist hat man das Gefühl, man hätte nicht alles getan. Nachdem das Tier gestorben ist kommen Schuldgefühle und Gewissensbisse und dann taucht bei vielen Menschen die Aussage auf „Hätte ich doch….“. Jetzt kannst du noch! Jetzt kannst du noch zu einem anderen Tierarzt fahren. Alternativ kannst du einen Fachtierarzt anrufen und fragen, ob er den Befund prüfen würde, wenn dein Tier den Stress einer Fahrt nicht mehr so gut verträgt.

DU TUST ALLES UND DU HAST ALLES GETAN!

Die Diagnose, die nun im Raum steht, ist das eine. Mache dir bitte keine Vorwürfe, dass du während eurem Zusammenleben etwas übersehen hast. Es gibt keine Garantie für eine dauerhafte Gesundheit und ein Leben ohne Krankheiten.

Ja, natürlich gibt es gewisse Grundlagen, die ich sicher auch immer empfehle, wie z.B. eine möglichst hochwertige Ernährung, wenig Stress, gewisse präventive Maßnahmen usw. Und ich bin mir sehr sicher, dass du das was dir möglich war alles umgesetzt hast. Die Vergangenheit kannst du zudem heute nicht verändern, aber du kannst jetzt noch etwas für dein Tier und für dich tun.

Wie bereits erwähnt überlege eine tierärztliche Zweitmeinung ins Boot zu nehmen. Der nächste Schritt kann sein, dass man sich eine fähige Hilfe durch einen alternativen Tierheilpraktiker hinzuholt – oder zumindest ein beratendes Gespräch mit einem führt. Sehr gerne kannst du dazu auch mich kontaktieren – ich betreue Menschen egal wo sie wohnen online. Sieh dir dazu gerne mein Angebot unverbindlich an: Online-Beratung

Unternehme bitte keine voreiligen Hamsterkäufe, was Medikamente, Nahrungsergänzer oder sonstiges betrifft. Lass dich erst einmal vernünftig beraten und dann kannst du immernoch das Internet oder die Apotheke „leer“ kaufen.

EINE DIAGNOSE IST wie EINE WEGGABELUNG

Du und dein Tier steht nun zusammen an einer Weggabelung, müsst einen bislang vertrauten Weg verlassen. Was euch nun erwartet steht heute noch in den Sternen.

Hab Mut! Atme tief ein und aus und konzentriere dich auf deinen Atem, immer dann wenn du das Gefühl hast, es geht nicht mehr weiter. Und bei allem was du tust, werde dir darüber bewusst, dass du das Beste für dein Tier wählst und immer gewählt hast.

In jedem Fall genieße von nun an bewusst jeden Moment, jeden Tag mit deinem Tier.

Ich wünsche dir von Herzen, dass es trotz Diagnose für euch weitergeht und dein Tier noch eine schöne Zeit mit dir zusammen verbringen darf.

Alles Liebe für dich und dein Tier!

So gehts

PS.

Wenn du dich angesprochen fühlst und diesen Beitrag gerne teilen möchten, ist das ausdrücklich erwünscht, jedoch bitte nur durch Verlinkung hierher. Herzlichen Dank!

PPS.

Ich duze meine Leser und hoffe, dass ist für dich / Sie in Ordnung. Im persönlichen Gespräch können wir uns natürlich siezen.

HINWEIS

Ich muss darauf hinweisen, dass es sich gemäß § 3 des Heilmittelwerbegesetz (HWG) bei den hier vorgestellten Behandlungsmethoden um Verfahren der alternativen Medizin/Therapie handelt. Diese sind wissenschaftlich nicht anerkannt. Die von mir gegebenen Informationen zur Behandlung sind keine Garantie und weder als Heil- noch als Linderungsversprechen zu sehen.

Sonja Tschöpe - TIERHEILPRAKTIKERIN | TIERERNÄHRUNGSBERATERIN

DIE AUTORIN

Sonja Tschöpe ist ausgebildete Tierheilpraktikerin & Ernährungsberaterin für Hunde, Katzen und Kaninchen. Ihrer Berufung geht sie von ganzem Herzen seit über 10 Jahren nach. Sie ist Minimalistin – ihre Patienten bekommen lediglich das verordnet, was wirklich notwendig ist. Und nur nach einer umfassenden Anamnese, bei der sie die enge Zusammenarbeit mit Tierhalter und Tierarzt sehr schätzt. Sie ist ganz offen: Wenn sie keinen Rat weiß oder die falsche Ansprechpartnerin ist, sagt sie das. Mit ihrer Familie und Hund Pipo lebt sie in einem Mehrgenerationenhaus bei Düsseldorf. Im Herzen trägt sie ihre am 20.08.20 verstorbene Katze Mischu sowie 15 unvergessene Kaninchen.

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Wo du auch wohnst, ich helfe deinem Tier und dir gerne durch meine langjährigen Erfahrung als Tierheilpraktikerin und Tierernährungsberaterin mit meiner Online-Beratung.

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