Mein Quick-Tipp für dich, wenn du Globuli verabreichen möchtest oder musst. Ganz gleich ob das homöopathische sind oder diese aus einer anderen Therapieform, wie Bachblüten o.ä. stammen. Denn vielen ist nicht bewusst, dass das entsprechende Mittel außen auf der Zuckerkugel ist. Deshalb gelangt bei vielen Haltern das Mittel nicht ins Tier, sondern klebt an der eigenen Hand.

DAS MITTEL IST AUSSEN

Bei der Fertigung von Globuli wird das Mittel außen auf die Saccharosekugel gesprüht. Somit wird die Zuckerkugel mit dem Mittel äußerlich benetzt. Das leuchtet ein, denn Zucker würde sich bei einer sehr großen Feuchtigkeitsmenge auflösen. Demnach ist keinesfalls in der Kugel der Wirkstoff, sondern eben nur äußerlich.

Das bedeutet im Umkehrschluss du darfst das Globuli nicht zu fest in den Fingern oder in der Handfläche halten, da sich sonst das Mittel eher auf deiner Haut befindet, statt ins Tier zu gelangen.

PAPIERTRICK

Entweder gibst du die benötigte Anzahl an Globuli in ein kleines Gefäß, ehe du es dann – wie vorgegeben – weiter verarbeitest oder dem Tier über das Futter oder eine Leckerei verabreichst. Oder aber du faltest ein kleines Stück Papier, so dass in der Mitte ein Kreuz entsteht. In dieses Faltkreuz träufelst du nun die benötigte Menge der Globuli. Nun kannst du mit ruhiger Hand das Papier leicht zurückfalten, so dass die Globuli darin „getragen“ werden und sie ohne Hautkontakt ins Futter oder zur weiteren Verarbeitung träufeln.

MÖGLICHST OHNE FUTTER GEBEN

Damit das Mittel möglichst direkt über die Maulschleimhaut wirken kann, sollte man eher kein Futter und auch keine beliebte Leckerei verwenden. Ich empfehle immer das Auflösen der Globuli in etwas Wasser und es dann über eine nadellose Einwegspritze in der empfohlenen Menge ins Maul zu geben. Doch nicht jedes Tier spielt hier mit.

Deshalb ist in Ausnahmefällen auch die Gabe über eine beliebte Leckerei gestattet. Dann muss man jedoch wissen, dass möglicherweise die Wirkung des Mittels etwas verzögert sein kann oder etwas geringer als erhofft ausfallen könnte.

AB IN DIE HUNDELEFZE

Bei Hunden kann man im akuten Notfall auch die Gabe trocken über die Finger ins Maul geben. Da jedoch ein Teil dann an den eigenen Fingern klebt, sollte man diese an der Schleimhaut der Hundelefze abstreichen oder den Hund die Finger / Hand ablecken lassen.

Bei der Gabe von Präparaten gilt immer, dass man sich an die Vorgaben (insbesondere zur Dosierung und Gabenhäufigkeit) des Therapeuten hält und mögliche Erfolge, ebenso wie Misserfolge mit diesem bespricht.

Alles Liebe für dich und dein Tier!

So gehts

PS.

Wenn du dich angesprochen fühlst und diesen Beitrag gerne teilen möchten, ist das ausdrücklich erwünscht, jedoch bitte nur durch Verlinkung hierher. Herzlichen Dank!

PPS.

Ich duze meine Leser und hoffe, dass ist für dich / Sie in Ordnung. Im persönlichen Gespräch können wir uns natürlich siezen.

HINWEIS

Ich muss darauf hinweisen, dass es sich gemäß § 3 des Heilmittelwerbegesetz (HWG) bei den hier vorgestellten Behandlungsmethoden um Verfahren der alternativen Medizin/Therapie handelt. Diese sind wissenschaftlich nicht anerkannt. Die von mir gegebenen Informationen zur Behandlung sind keine Garantie und weder als Heil- noch als Linderungsversprechen zu sehen.

Sonja Tschöpe - TIERHEILPRAKTIKERIN | TIERERNÄHRUNGSBERATERIN

DIE AUTORIN

Sonja Tschöpe ist ausgebildete Tierheilpraktikerin & Ernährungsberaterin für Hunde, Katzen und Kaninchen. Ihrer Berufung geht sie von ganzem Herzen seit über 10 Jahren nach. Sie ist Minimalistin – ihre Patienten bekommen lediglich das verordnet, was wirklich notwendig ist. Und nur nach einer umfassenden Anamnese, bei der sie die enge Zusammenarbeit mit Tierhalter und Tierarzt sehr schätzt. Sie ist ganz offen: Wenn sie keinen Rat weiß oder die falsche Ansprechpartnerin ist, sagt sie das. Mit ihrer Familie und Hund Pipo lebt sie in einem Mehrgenerationenhaus bei Düsseldorf. Im Herzen trägt sie ihre am 20.08.20 verstorbene Katze Mischu sowie 15 unvergessene Kaninchen.

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Wo du auch wohnst, ich helfe deinem Tier und dir gerne durch meine langjährigen Erfahrung als Tierheilpraktikerin und Tierernährungsberaterin mit meiner Online-Beratung.

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