Mein Quick-Tipp für dich, wenn du vorhast Katzenfutter mit Zusätzen aufzuwerten, also zu pimpen. Denn viele begehen den Fehler, dass sie alles in das bekannte Futter der Miez untermischen und sich dann wundern, wenn diese an das Futter überhaupt nicht drangeht. Vor allen Dingen weiß man dann nicht, welchen Zusatz genau die Miez so abstoßend findet. Aber das ist nicht das einzige, was man hierbei beachten muss…

NÖTIGE ZUSÄTZE IN NEUES FUTTER

Katzen besitzen eine mal mehr, mal weniger stark ausgeprägte Neophobie. Sie lehnen Neues erstmal ab oder gehen instinktiv vorsichtig damit um. Wenn du Futter aufwerten willst, z.B. mit einem für Katzen passendem Öl, kannst du das natürlich in der benötigten Menge in ihr bekanntes Futter geben. Allerdings kann es bei sehr empfindlichen Katzen dann leicht passieren, dass sie ihr eigentlich bekanntes und beliebtes Futter weder mit Öl, noch anschließend ohne Öl wieder kosten. Was dann? Um diese Gefahr auszuschließen empfehle ich mittlerweile Katzenhaltern solche Zusätze in ein schmackhaftes neues Futter zu geben.

Man sucht sich entweder vom bekannten Hersteller eine andere Tierart aus, die die Katze mögen könnte, aber noch nicht bekommen hat (oder die es schon lange nicht gab) und startet dann mit der Zugabe des Nahrungsergänzers. Alternativ kann man auch eine sehr beliebte Tierart auswählen von einem fremden Hersteller. Da viele Katzen Bierhefe oder etwas Parmesan ausgesprochen anziehend finden, kann man versuchen das neue Futter mit dem eingerührten Nahrungszusatz dann als Topic mit Bierhefe | Parmesan noch attraktiver zu machen.

Falls dich das Thema nun reizt und du mehr dazu lernen magst, zusammen mit Ute Wadehn von Barf-Gut gibt es dazu einen tollen Online-Kurs bei Tierisches-Wissen. Klick auf das Bild und du kommst zu den Details.

SERIELLES ZUFÜGEN VON MEHREREN ZUSÄTZEN

Manche Katzenpatienten sollen mehrere Zusätze erhalten. Um herauszufinden was sie problemlos nimmt und was sie partout nicht mag, sollte man nicht alles ins Futter einrühren sondern stattdessen seriell vorgehen. Da Katzen viele kleine Häppchen am Tag bevorzugen (sprich 3-6 Mahlzeiten), kann man hier auch versuchen in eine andere Mahlzeit dann den nächsten Zusatz einzufügen.

VORSICHT VORM THUNFISCH-JUNKIE

Viele Katzen lieben Fisch und der Markt bietet mittlerweile zahlreiche Ergänzungsfutter, die ausgesprochen gut riechen und schmecken. Es wäre jetzt natürlich clever, wenn man in diese benötigte Zusätze zufügt. Es besteht jedoch auch die Gefahr, dass die Katze zum Thunfisch-Junkie wird und andere Tierarten dann kategorisch ablehnt. Ein Ergänzungsfutter ist niemals ein Alleinfutter! Deshalb hier bitte immer gut prüfen, was auf dem Futter vom Hersteller notiert wurde und nur als letzte Instanz ein solches Futter für Nahrungsergänzer wählen.

sinnvoller zusatz oder sinnfreies produkt?

Und zuletzt noch eine große Bitte: Bevor du dir vielleicht etwas kaufst, was im Markt verlockend wirkt, sprich mit einem Tierernährungsberater ob deine Katze das tatsächlich benötigt. Denn vieles was erhältlich ist, ist sinnfrei oder enthält eine Zusammensetzung, die „grenzwertig“ ist. Man kann sich hier Unsummen an Geld sparen, wenn man sich vorher einmal vernünftig beraten lässt, selbst auch mal die Zutatenliste solcher Produkte prüft und dann abwiegt, ob man nicht ein gesundes Aufwerten anders schaffen könnte.

Alles Liebe für dich und dein Tier!

So gehts

PS.

Wenn du dich angesprochen fühlst und diesen Beitrag gerne teilen möchten, ist das ausdrücklich erwünscht, jedoch bitte nur durch Verlinkung hierher. Herzlichen Dank!

PPS.

Ich duze meine Leser und hoffe, dass ist für dich / Sie in Ordnung. Im persönlichen Gespräch können wir uns natürlich siezen.

HINWEIS

Ich muss darauf hinweisen, dass es sich gemäß § 3 des Heilmittelwerbegesetz (HWG) bei den hier vorgestellten Behandlungsmethoden um Verfahren der alternativen Medizin/Therapie handelt. Diese sind wissenschaftlich nicht anerkannt. Die von mir gegebenen Informationen zur Behandlung sind keine Garantie und weder als Heil- noch als Linderungsversprechen zu sehen.

Sonja Tschöpe - TIERHEILPRAKTIKERIN | TIERERNÄHRUNGSBERATERIN

DIE AUTORIN

Sonja Tschöpe ist ausgebildete Tierheilpraktikerin & Ernährungsberaterin für Hunde, Katzen und Kaninchen. Ihrer Berufung geht sie von ganzem Herzen seit über 10 Jahren nach. Sie ist Minimalistin – ihre Patienten bekommen lediglich das verordnet, was wirklich notwendig ist. Und nur nach einer umfassenden Anamnese, bei der sie die enge Zusammenarbeit mit Tierhalter und Tierarzt sehr schätzt. Sie ist ganz offen: Wenn sie keinen Rat weiß oder die falsche Ansprechpartnerin ist, sagt sie das. Mit ihrer Familie und Hund Pipo lebt sie in einem Mehrgenerationenhaus bei Düsseldorf. Im Herzen trägt sie ihre am 20.08.20 verstorbene Katze Mischu sowie 15 unvergessene Kaninchen.

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Wo du auch wohnst, ich helfe deinem Tier und dir gerne durch meine langjährigen Erfahrung als Tierheilpraktikerin und Tierernährungsberaterin mit meiner Online-Beratung.

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