TIERSENIOREN

Alt und grau, na und?!

01 · ENTGIFTUNG

 

Die ausleitenden Organe (Darm, Leber, Niere) kann man sehr wunderbar zeitweise als Kur unterstützen, sozusagen als Entgiftung. Gerade bei Tiersenioren sinnvoll.

02 · DENKANSATZ

 

Viele ältere Tiere benötigen bei optimaler Fütterung keine zusätzlichen Mittelchen. Oft sind ein ausgeglichenes, liebevolles Zuhause die beste Basis für den Lebensabend.

03 · IMPF-ÜBERLEGUNGEN

 

Ob Impfungen im hohen Alter noch sinnvoll sind, sollte genau abgewogen werden. Manche Tiere vertragen es nun wesentlich schlechter und können krank werden.

DAS ALTER IST KEINE KRANKHEIT

Zum Glück ist Alter keine Krankheit, sondern gehört zum Lauf des Lebens dazu. Jedes Lebewesen kommt in die Jahre und manchmal bemerkt man erst beim Nachrechnen des Alters, dass der geliebte Schatz zu den Tiersenioren gehört. Vielen Tieren merkt man nämlich ihr Rentner-Alter nicht zwingend an. Es gibt zahlreiche ältere Tiere, die über viele Jahre hinweg ihr Alter gut kaschieren. Keine grauen Fellstreifen, kein verändertes Gangbild und munter und spielfreudig wie eh und je. Und dann schlagartig, mit einem Mal, kann sich alles verändern.

 

Erste Anzeichen treten auf. Neben einem erhöhten Schlafbedürfnis verändert sich der Körperbau. Tiersenioren wirken plötzlich dünner. Auch die Wirbelsäule scheint hervorzutreten, man spürt die sogenannten Dornfortsätze. Die Augen verlieren ihren Glanz, die Pupillen wirken matt. Grauer Star ist auch bei Tieren keine Seltenheit. Das Fell ums Näschen wird grau und die Bewegungsfreudigkeit lässt nach. Das kann zur Folge einen Verschleiß der Muskeln und Gelenke mit sich ziehen, so dass viele ältere Kandidaten an Arthrose, Spondylose und Rheuma leiden. Möglich ist auch, dass das Immunsystem nicht mehr so mitspielt. Sie scheinen jedes herumirrende Bakterium und Virus geradezu aufzusaugen und man hat das Gefühl mehr im Wartezimmer beim Tierarzt zu sitzen, als auf dem bequemen Sofa Zuhause.

 

Und dann gibt es noch die unangenehmen Symptome, wie Blasenschwäche oder unkontrollierter Kotabsatz. Hintergrund kann eine Art Demenz sein, die durchaus Tiere bekommen können. Möglich aber auch, dass die Tiere das Halten von Urin und Kot einfach nicht mehr so lange schaffen.

 

Für ihren Menschen ist dabei die Angst vor dem Tod allgegenwärtig. Dabei muss das gar nicht so nah beieinanderliegen. Sehr viele Tiersenioren sind weder krank, noch haben sie vor in Kürze von dieser Welt zu gehen.

 

Was kann man also tun, wenn man Zuhause eine sogenannte grauweiße Schnauze sitzen hat oder aber vielleicht in Kürze ein Tiersenior einziehen soll? Es gibt so einige gut gemeinte Ratschläge, die man beherzigen kann, aber nicht zwingend muss. Zur letzteren Kategorie gehört das durch die Industrie herausgebrachte Seniorenfutter. Natürlich haben ältere Semester einen anderen Tagesablauf wie jüngere Tiere, demzufolge auch einen anderen Energiebedarf. Und selbstverständlich sollte man versuchen, die Ernährung den Bedürfnissen anzupassen. Das sollte jedoch aus hochwertigem tiergerechten Futter bestehen, das man von den Inhalten so zusammenstellt, dass der altersgerechte Bedarf von Hund, Katze oder den kleinen Heimtieren je nach Gesundheitszustand abgedeckt ist. Hund oder Katze benötigt somit keinen trockenen Seniorenteller, sondern eher ein schmackhaftes Nassfutter oder BARF, passend auf das Lebensalter, die Bewegungsfreudigkeit und so weiter.

 

Therapieablauf

 

Ich berate Sie gerne, passend auf Ihren tierischen Freund und seine Symptome und Lebensweise, was Sie alles sinnvoll tun können. Wir gucken uns gemeinsam die Ernährung an und wiegen ab, ob man diese verändern sollte. Darüber hinaus gebe ich Ihnen Tipps, was Sie mit nur wenigen Hilfsmitteln selbst Gutes tun können. Wenn der nächste Impftermin ansteht und Sie Zweifel haben, ob das im fortgeschrittenen Alter überhaupt noch sinnvoll ist, werfe ich gerne einen Blick in Ihren Impfpass und wir prüfen, was getan werden sollte. Hier berate ich Sie individuell, zugeschnitten auf Ihr Tier und Ihren Alltag. Denn wenn Sie beispielsweise mit Ihrem Hund ins Ausland reisen, ist die ein oder andere Auffrisch-Impfung vorgeschrieben.

 

Kosten

 

Für die Erstanamnese wird die jeweilige zeitliche Dauer des Besuchs in Rechnung gestellt, ggf. zuzüglich angefallener Anfahrtskosten. Bitte rechnen Sie hier mit maximal 60-90 Minuten Aufwand. Anschließend erhalten Sie von mir eine individuelle Therapieempfehlung. Für die anschließende Fallbegleitung müssen Sie mit Kosten zwischen 5 – 15 Euro pro Kurzfeedback (ohne Hausbesuch) rechnen. Sollten weitere Besuche notwendig sein, werden diese nach zeitlichem Aufwand abgerechnet.

 

Hinweis

 

Ich muss Sie darauf hinweisen, dass es sich gemäß § 3 des Heilmittelwerbegesetz (HWG) bei den hier vorgestellten Behandlungsmethoden um Verfahren der alternativen Medizin/Therapie handelt. Diese sind wissenschaftlich nicht anerkannt. Die von mir gegebenen Informationen zur Behandlung sind keine Garantie und weder als Heil- noch als Linderungsversprechen zu sehen.

Sonja Tschöpe – Tierheilpraktikerin

Prälat-Marschall-Str. 18
42781 Haan / Deutschland
Telefon: +49 2104 211 88 80

Montag, Donnerstag: 17:00 - 19:00 Uhr
Dienstag: 09:00-13:00, 17:00-19:00 Uhr
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