DIE KLASSISCHE TIERHOMÖOPATHIE

Akute und chronische Erkrankungen sanft begleiten

01 · WER HEILT HAT RECHT

 

Kommt die klassische Tierhomöopathie richtig angewandt zum Einsatz, kann sie akute und chronische Krankheiten lindern und wenn möglich sogar heilen.

02 · KOMPLEXMITTEL

 

Komplexmittel beinhalten meist eine Vielzahl potenzierter Einzelmittel. Sie gehören jedoch nicht zur klassischen Therapieform nach Samuel Hahnemann.

03 · WISSENSWERT

 

Um tiefgreifend zu wirken, werden vom ausgebildeten Homöopathen in der Regel Hochpotenzen verwendet und die Dosierung entsprechend dem Tierzustand verordnet.

DIE VETERINÄRHOMÖOPATHIE IST (K)EINE KUNST

Die klassische Homöopathie ist eine alternative Therapiemethode, die vor mehr als 200 Jahren von Samuel Hahnemann begründet wurde. Sein Bestreben war es bei akuten und chronischen Beschwerden ein Mittel auszuwerten, dass dem Zustand des Patienten am Ähnlichsten ist. Similia similibus curentur – Ähnliches mit Ähnlichem heilen. Für mich ist diese Therapiemethode eine der interessantesten überhaupt. Denn der Therapeut muss zuhören können und seinen Patienten sehr genau beobachten, die Komplexität des individuellen Falles aufnehmen und dann unterscheiden, was brauchbare Informationen und was Nebenschauplätze sind. Nur so lässt sich bei der anschließenden Auswertung das passende homöopathische Einzelmittel finden. Im Humanbereich erzählt der Patient selbst, wo „der Schuh drückt“. In der therapeutischen Begleitung Ihres Tieres sind Sie das Sprachrohr. Sie kennen Ihr Tier, seine Vorlieben und Abneigungen und können genau sagen, wie es sich seit der Erkrankung verändert hat. Aus diesem Grund ist Ihre Mitarbeit in Form von Beobachtungen und Rückmeldungen ein wichtiger Bestandteil der Behandlung.

 

Wenngleich es in der Tierhomöopathie genug akute Fälle gibt, bei denen man relativ schnell das passende Einzelmittel verordnen kann, betreue ich in meiner Praxis überwiegend chronische Patienten. Das sind Krebspatienten, Tiere mit allergischen Reaktionen, chronischen Infektionen der Atemwege und vieles mehr.
Diese Tiere haben eine lange Leidensgeschichte hinter sich, stehen meist parallel in schulmedizinischer Behandlung und nun soll darüber hinaus eine alternative Therapiemethode die Beschwerden bestenfalls lindern, wenn nicht sogar heilen. Sicherlich ist verständlich, dass je länger die Leidensgeschichte und je schwerer die Erkrankung ist, umso aufwendiger sich die Wahl des passenden homöopathischen Einzelmittels gestaltet.

 

Die klassische Homöopathie soll „sanft, schnell und gewiss und dauerhaft“ (Hahnemann) helfen, sofern man sie richtig anwendet. Sanft bedeutet, dass ich die passende Dosierung so wählen muss, dass es zu keiner Erstverschlimmerung kommt. Denn wenngleich manche Therapeuten behaupten, es muss zu eben jener Reaktion kommen, widerspricht das gänzlich den Lehren Hahnemanns. In meiner Praxis mache ich die Gabenhöhe und -dauer vom Zustand des Patienten, und damit auch von seiner Lebenskraft abhängig. Deshalb beginne ich mit niedrigen Gaben, die sich dann steigern lassen, wenn es notwendig sein sollte. Ich möchte ganz klar verhindern, dass es meinem Tierpatienten möglicherweise noch schlechter geht. Das ist nicht immer leicht und vor allen Dingen für viele Tierhalter schwer nachvollziehbar. Vermutlich weil man in der Schulmedizin die Dosierung in der Regel vom Körpergewicht des Tieres abhängig macht.

 

Zeitgleich zur homöopathischen Gabe sollte es keine weiteren Präparate geben. Es lässt sich zweifelsfrei nur feststellen woher eine mögliche Zustandsbesserung kommt, wenn parallel nicht mit zu vielen Mittelchen hantiert wird.

 

Wer in kürzester Zeit ein maximales Ergebnis erwartet, könnte von der Homöopathie enttäuscht werden. Globuli sind keine Wunderkugeln.

 

Lesen Sie dazu auch: >>Mein Blogartikel<<

 

Therapieablauf

 

Vor der therapeutischen Verordnung steht ein beratendes Telefonat, in dem wir gemeinsam prüfen, ob die homöopathische Begleitung die passende Therapiemethode für Ihren tierischen Freund ist. Sollte ich im Gespräch merken, dass ich nicht die geeignete Ansprechpartnerin bin, sage ich dies ganz offen. Ist die homöopathische Behandlung passend, folgt im Anschluss an unser Gespräch im Rahmen eines Hausbesuches die sogenannte Erstanamnese. Bei diesem Termin nehme ich den gesamten Fall mittels universellem Arbeitsbogen und Ihrer Berichterstattung sowie einer kurzen Foto-/Videodokumentation auf. Damit ich mich vor diesem Termin in den Fall bereits gründlich einarbeiten kann, bitte ich darum mir einen Fragebogen auszufüllen sowie sämtliche tierärztlichen Befunde (u.a. Laborberichte, Röntgenbilder, Impfpass etc.) zur Verfügung zu stellen. Die zeitliche Dauer meines Besuchs hängt vom Umfang der Erkrankung ab. In der Regel sollten Sie jedoch etwa 2 Stunden einplanen.

 

Im Anschluss an die Anamnese werte ich alle mir mitgeteilten und übergebenen Informationen sowie meine eigenen Eindrücke und ggf. angefertigte Foto-/Videoaufnahmen aus. Dies kann einige Tage an Zeit in Anspruch nehmen. Sollte es Rückfragen geben, klären wir diese zeitnah. Es folgt im Anschluss darauf eine sehr ausführliche, schriftliche Therapieempfehlung. Diese beinhaltet die Angabe über mögliche benötigte apothekenpflichtige Präparate, die Sie sich sodann besorgen können.

 

Unser Erfolg hängt von einigen Faktoren ab, zu dem Sie maßgeblich beitragen. Deswegen sind Sie mein wichtigster Begleiter während der gesamten Behandlung.

 

Behandlungsdauer

 

Es ist schwierig abzuschätzen, wie viel Zeit wir benötigen, um erste Ergebnisse beobachten zu können. Denn vieles hängt nicht nur von der passend gewählten Therapiemethode ab, sondern auch von der Schwere der Erkrankung und der Reaktion des Immunsystems/der Lebenskraft. In der Regel sollte sich in den ersten 14 Tagen nach Behandlungsbeginn eine Tendenz zeigen.

 

Kosten

 

Für die Erstanamnese wird die jeweilige zeitliche Dauer des Besuchs in Rechnung gestellt, ggf. zuzüglich angefallener Anfahrtskosten. Bitte rechnen Sie hier mit maximal 120 Minuten Aufwand. Die Mittelauswertung und schriftliche Therapieempfehlung ist in der Gebühr der Erstanamnese bereits enthalten. Für die anschließende Fallbegleitung müssen Sie mit Kosten zwischen 5 – 15 Euro pro Kurzfeedback (ohne Hausbesuch) rechnen. Sollten weitere Besuche notwendig sein, werden diese nach zeitlichem Aufwand abgerechnet.

 

Hinweis

 

Ich muss Sie darauf hinweisen, dass es sich gemäß § 3 des Heilmittelwerbegesetz (HWG) bei den hier vorgestellten Behandlungsmethoden um Verfahren der alternativen Medizin/Therapie handelt. Diese sind wissenschaftlich nicht anerkannt. Die von mir gegebenen Informationen zur Behandlung sind keine Garantie und weder als Heil- noch als Linderungsversprechen zu sehen.

Sonja Tschöpe – Tierheilpraktikerin

Prälat-Marschall-Str. 18
42781 Haan / Deutschland
Telefon: +49 2104 211 88 80

Montag, Donnerstag: 17:00 - 19:00 Uhr
Dienstag: 09:00-13:00, 17:00-19:00 Uhr
Freitag: 09:00 - 13:00 Uhr

Newsletter abonnieren

( Abmeldung des Newsletter ist jederzeit möglich )