ERNÄHRUNGS-CHECK

Dein Tier ist, was es frisst.

01 · DENKANSATZ

 

Dein Tier ist, was es frisst. Je tiergerechter die Ernährung gestaltet wird, umso besser ist es für das Immunsystem und die sensible Darmflora des tierischen Gefährten.

02 · ALLERGIE, JA UND

 

Viele Futtermittelunverträglichkeiten (Futterallergien) haben ihren Schlüssel in einem nicht gesunden Darmmilieu, dem wertvolle positive Darmbakterien schlichtweg fehlen.

03 · DIÄTETIK

 

Auf gesunde, tiergerechte Kost muss sich jeder Organismus langsam einstellen. Radikaldiäten darf es nicht geben, denn sie schaden mehr, als das sie langfristig nutzen.

EINE ANALYSE DES NAPFINHALTES

Hand aufs Herz, haben Sie sich schon einmal die Futtermittelverpackung näher angesehen? Damit meine ich nicht die bunten Bilder und ansprechenden Werbeslogans, sondern die Inhaltsstoffe. Oft klingen diese hervorragend, geradezu vielversprechend. Das hängt auch mit den Hinweisen zusammen, es wäre vom Tierarzt empfohlen. Gerade in Sachen Ernährung von Hund, Katze, Kaninchen und co. lassen sich Menschen gerne von der Werbung dazu verleiten, dem geliebten Tier etwas vorzusetzen, was seiner Art eher nicht entspricht. Oder haben Sie schon einmal Wildkaninchen beobachtet, die lediglich bunte Trockenfutter aufnehmen? Einen Wolf oder eine Wildkatze, die sich überwiegend von vegetarischem Trockenzeug ernährt? Vielen Menschen dämmert bei diesem Vergleich erstmals, dass das vermeintlich gut gewählte Futter im Napf möglicherweise doch nicht ganz so optimal ist.

 

Während es durchaus Tiere gibt, die mit falscher Kost nahezu gesund ein hohes Alter erreichen, habe ich es in meiner Praxis immer häufiger mit Patienten zu tun, die chronische Verdauungsprobleme besitzen oder aber unter Hauterkrankungen leiden. Häufig verbirgt sich hinter diesen Zeichen eine nicht allzu optimale Ernährung. Das Tier (vielmehr dessen Organe) und sein Körper reagieren. Durchfälle und Tympanien können auftreten, ebenso Erbrechen. Die Haut, als Spiegelbild der Seele, zeigt sich mitunter trocken, juckend, gerötet. Das Fell wirkt stumpf und matt. Leckekzeme können entstehen – ein Teufelskreis. Bei den kleinen Heimtieren wie Kaninchen führt eine zu calciumhaltige Kost meist zu langwierigen Blasenerkrankungen (Harnsteine etc.). Genauso wie vermutet wird, dass eine ausschließliche Trockenfütterung der Katze eine chronischen Niereninsuffizienz (CNI) fördern kann. Hier darf es nicht sein, dass man versucht die Katze zum Trinken zu animieren, damit sie sich der trockenen Ernährung anpasst. Man sollte sich als Mensch anpassen und entsprechend tiergerecht füttern. Sie sehen: Es bietet sich an einen tieferen Blick auf den Napfinhalt zu werfen und gemeinsam zu analysieren, was das Tier zu fressen bekommt und bekommen sollte.

 

Haben Sie Ihren Hund / Ihre Katze bereits auf Nassfutter umgestellt, ist dieser Ansatz erst einmal sehr gut. Dennoch gibt es hier gravierende Qualitätsunterschiede bei den einzelnen Futtermitteln. Diese erkennt man jedoch nur, wenn ein Fachwissen für die Futtermitteldeklaration vorhanden ist. Das Gleiche gilt für gebarfte, also roh ernährte Carnivore. BARF ist für viele Hunde und Katzen das Beste, was sie vorgesetzt bekommen können. Jedoch schleichen sich bei falsch informierten Tierhaltern leicht Fehler ein, die dazu führen, dass die Gesundheit auf lange Sicht gefährdet wird. Beispielsweise wenn gebarfte Welpen zu wenig Calcium bekommen.

 

Sollte Ihr Tier Symptome der Haut oder über die Verdauung und den Kot zeigen, die nicht zuzuordnen sind, kann es ausgesprochen sinnvoll sein vor der Ernährungsberatung eine entsprechende Untersuchung von Fell oder Kot zu veranlassen. Ich arbeite hier mit einem Labor eng zusammen. Ein Esslöffel Fell kann über die Fellmineral-Analyse Auskunft geben, ob ein Mineralienungleichgewicht vorliegt oder eine toxische Belastung. Diese Auswertung macht Sinn, wenn sich Ihr Tier kratzt oder sonstige Hautsymptome zeigt, bei denen kein parasitärer Befall dahinter steckt.

 

Reagiert Ihr tierischer Freund mit Durchfall oder hat als Diagnose eine Futtermittelallergie erhalten, so kann ein Darmflora-Check Sinn machen. Dazu wird frischer Kot (und ggf. auch Sammelkot) in das mit mir zusammenarbeitende Labor eingeschickt. In der späteren Auswertung erhalten wir genaueste Auskunft über die Anzahl positiver Darmbakterien und was sich sonst noch im Darm tummelt, was weniger förderlich ist und behandelt werden sollte.

 

Therapieablauf

 

Ehe es an den Napf geht benötige ich von Ihnen umfassende Auskünfte. Dazu bekommen Sie einen Fragebogen, den Sie mir bitte zusammen mit möglichen vorhandenen tierärztlichen Befunden (u.a. Laborberichte, Röntgenbilder, Impfpass etc.) zur Verfügung zu stellen. Im Anschluss werte ich die mir gegebenen Unterlagen aus. Sie erhalten danach eine schriftliche Ersteinschätzung und evtl. die Empfehlung den Kot oder das Fell ins Labor Back zu senden. Ist letzteres der Fall, werden wir mit einer therapeutischen Maßnahme erst nach Vorliegen der Laborergebnisse beginnen.

 

Behandlungsdauer

 

Die Dauer der Behandlung hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen vom Umfang der Ernährungsumstellung und dem Mitmachen des Tieres. Zum anderen von Ihrer Intention und Stärke.

 

Kosten

 

Die Prüfung der mir vorgelegten Unterlagen inklusive meiner Ersteinschätzung liegt preislich bei 40-60 Euro. Dieser Betrag versteht sich ohne Laborkosten. Diese werden durch mich oder direkt durch das Labor Back abgerechnet. Für die anschließende Fallbegleitung müssen Sie mit Kosten zwischen 5 – 15 Euro pro Kurzfeedback (ohne Hausbesuch) rechnen. Ist die Erstellung eines umfassenden Ernährungsplanes notwendig, wird dieser je nach zeitlichem Aufwand in Rechnung gestellt.

 

Hinweis

 

Ich muss Sie darauf hinweisen, dass es sich gemäß § 3 des Heilmittelwerbegesetz (HWG) bei den hier vorgestellten Behandlungsmethoden um Verfahren der alternativen Medizin/Therapie handelt. Diese sind wissenschaftlich nicht anerkannt. Die von mir gegebenen Informationen zur Behandlung sind keine Garantie und weder als Heil- noch als Linderungsversprechen zu sehen.

Sonja Tschöpe – Tierheilpraktikerin

Prälat-Marschall-Str. 18
42781 Haan / Deutschland
Telefon: +49 2104 211 88 80

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